Graukarton, Zwischenlagen - Kartonfabrik Porstendorf GmbH
       
 

1. Der Rohstoff Altpapier

2. Altpapieraufbereitung

3. Maschinelle Herstellung

4. Veredelungprozess

5. Produktionskontrolle 

6. Kartonlaufrichtungen

7. Weiterverarbeitung
8. Lagerung und Lieferung



Bild 1: Flotation auf dem Dach der KFP
 
Bild 2: Altpapierzufuhr
 


 



MASCHINELLE HERSTELLUNG

Die wichtigsten Prozesse der Kartonherstellung!
Karton wird aus Holzschliff, Zellstoff und Altpapier hergestellt und ist ein Werkstoff, der in derVerpackungsindustrie zur Herstellung von Kartons, Kisten, Kartonagen sowie für die Verwendungals Zwischenlage hergestellt wird. In Druckereien sowie dem grafischen Gewerbe dient Karton alsDruckhintergrund und Kaschierfläche für Bilder, Plakate oder Kunstdrucke.


Herstellung:
 

Bei der Kartonherstellung werden mehrere Lagen Papier, mit unterschiedlicher Stärke undZusammensetzung - ohne den Einsatz von Klebstoffen, miteinander vergautscht (verpresst). Die Kartonherstellung erfolg ähnlich der, der Papierherstellung.

Im ersten Schritt der Herstellung werden Altpapier und Zellstoff für die Verwendung zur Herstellungvorbereitet. Hierbei wird der Zellstoff in der Altpapieraufbereitungsanlage in seine Bestandteile (Fasern) zerlegt und für dieProduktion zu einem Breigemisch aufgeweicht bzw. zerkleinert.

In dem Prozess der Aufbereitung wird der Stoff auch von Fremdkörpern und
Schmutzstoffen befreit und anschließend in einem sogenannten Deinkingverfahrendie noch auf dem Altpapier vorhandene Druckfarben gelöst.

Grundsätzlich muss bei der Aufbereitung darauf geachtet werden, dass das Stoffgemisch zum Teil aus Recyclingstoff und zum Teil aus neuen, unbenutzen Frischfasern besteht, denn mit jedem erneuten Prozess der Altpapieraufbereitung verlieren die einzelnen Papierfasern an Länge und somit auch einen Teil ihrer Reißfestigkeit und Stärke. Dieser Stärkenverlust wirkt sich dabei nicht nur auf die Qualität des Karton aus sondern führt auf der Kartonmaschine letztendlich zu Bahnabrissen auf der Kartonbahn.

Bild5: Kontakttrocknung und Temperaturverhältnisse eines Trockenzylinder

 

Die Trockenpartie einer Kartonmaschine ist der aufwendigste und teuerste Teilbereich, auf die ca 65% der gesammten Energiekosten bei der Kartonherstellung entfallen. In diesem Bereich der Herstellung werden auch die späteren Oberflächeneigenschaften wie beispielsweise die Glätte (maschinenglatt, einseitig glatt usw.) erzeugt. Auch eine Leimung des Kartons findet in der Trockenpartie statt. Die noch nasse Kartonbahn durchläuft hier diverse Walz- und Trockenzylinder (Kalander), welche den Karton nach
und nach trocknen und der Karton seine letztendliche Steifigkeit und Reißfestigkeit erhält.

Nach dem letzten Schritt in der Trockenpartie kann der Karton noch einmal zusätzlich von einem verchromten Kalander geglättet werden, bevor er die Trockenpartie verlässt und im letzten Arbeitsschritt auf die vom Kunden gewünschte Größe geschnitten wird.

Nach dem letzten Schritt in der Trockenpartie kann der Karton noch einmal zusätzlich von einem verchromten Kalander geglättet werden, bevor er die Trockenpartie verlässt und im letzten Arbeitsschritt auf die vom Kunden gewünschte Größe geschnitten wird.

 

 Bild3: Rundsieb mit Überlauf                  Bild4: Gleichstrom- Rundsieb

 

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